2.6.2 Eine Funktion auf alle Layout-Objekte anwenden

Der vielfältigste Weg, ein Objekt zu beeinflussen, ist \applyOutput. Das funktioniert, indem ein musikalisches Ereignis in den angegebenen Kontext eingefügt wird ( ApplyOutputEvent). Die Syntax lautet:

\applyOutput Kontext proc

wobei proc eine Scheme-Funktion ist, die drei Argumente benötigt.

Während der Interpretation wird die Funktion proc für jedes Layoutobjekt aufgerufen, dass im Kontext Kontext vorgefunden wird, und zwar mit folgenden Argumenten:

Zusätzlich findet sich der Grund für das Layoutobjekt, etwa der musikalische Ausdruck oder das Objekt, das für seine Erstellung verantwortlich war, in der Objekteigenschaft cause. Für einen Notenkopf beispielsweise ist das ein NoteHead-Ereignis, und für einen Notenhals ist es ein Stem-Objekt.

Hier ist eine Funktion, die mit \applyOutput benutzt werden kann; sie macht Notenköpfe auf und neben der Mittellinie unsichtbar:

#(define (blanker grob grob-origin context)
   (if (and (memq 'note-head-interface (ly:grob-interfaces grob))
            (< (abs (ly:grob-property grob 'staff-position)) 2))
       (set! (ly:grob-property grob 'transparent) #t)))

\relative c' {
  a'4 e8 <<\applyOutput #'Voice #blanker a c d>> b2
}

[image of music]


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