Der Notensatz
Sobald bekannt ist, welche Symbole gedruckt werden müssen, muss entschieden werden, wie sie angeordnet werden, damit das Resultat angenehm wirkt. Diese Kunst nennt man Notensatz oder auch Notenstich. Dieser Begriff stammt aus dem traditionellen Notendruck. Noch etwa bis vor 20 Jahren wurden Noten erstellt, indem man sie in eine Zink- oder Zinnplatte schnitt oder mit Stempeln schlug. Diese Platte wurde dann mit Druckerschwärze versehen, so dass sie in geschnittenen und gestempelten Vertiefungen blieb. Diese Vertiefungen schwärzten dann ein auf die Platte gelegtes Papier. Das Gravieren wurde vollständig von Hand erledigt. Es war darum sehr mühsam, Korrekturen anzubringen, weshalb man von vorneherein richtig schneiden musste. Es handelte sich dabei um ein sehr spezialisiertes Handwerk.- Der Notensatz ist ein tranditionelles Handwerk und wurde in der Praxis vermittelt. Um Meister zu werden, musste man ungefähr zehn Jahre Arbeitserfahrung haben.
- Fast alles Wissen wurde während der Arbeit vom Meister and den Lehrling weitergegeben. Darum findet sich auch nur wenig Schriftliches über die Regeln des eleganten Notensatzes.
- Schließlich muss man beim Notensatz sehr genau die richtigen
Abstände und Schwärzung eines Notenblattes auswählen
Können.
Die
Qualität des Resultates musste visuell begutachtet werden. Diese
Fähigkeit kann man natürlich kaum in Formatierungsregeln ausdrücken.
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nehmen sich des Notensatzes an