„Besessen davon, mit Tinte auf dem Papier zu zeichnen“
Was steckt hinter LilyPond?
LilyPond ist nicht einzigartig mit seiner Fähigkeit, Notation
zu setzen; ganz im Gegenteil gibt es eine Vielzahl von Notationsprogrammen,
und heutzutage wird fast alle neu gedruckte Musik am Computer
gesetzt. Das zeigt aber leider auch einen Nachteil: Neue Noten
sehen nicht so gut aus wie die alten. Das kann Ihnen jeder Musiker,
der klassische Musik spielt, bestätigen.
Was ist der Unterschied zwischen Handarbeit und Maschinenwerk, und woher kommt er? Wie können wir die Situation verbessern? Dieser Aufsatz erklärt Probleme der Musiknotation(sprogramme) und unseren Ansatz, diese Probleme zu beseitigen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Warum ist der Computernotensatz nicht gut?
- Was stimmt nicht mit den Programmen, oder Warum ist Finale nicht die Sackgasse des Computernotensatzes?
- Wie sollte man ein Programm nicht schreiben, oder Ein Notationsprogramm formen
- Divide et impera, Ein Entwurf zur automatisierten Notation
- Interessant, aber funktioniert das denn auch in der Theorie? Ein praktischer Ansatz, Notation zu erfassen
- Notensatz, die Kunst des Notenstechens
- Typographie integrieren: Hacker nehmen sich des Notensatzes an
- Eine flexible Programmstruktur: Schreiben wir ein Satzprogramm!
- Schöne Zahlen oder Wie LilyPond am MissWorld-Wettbewerb teilnimmt
- Notationsbenchmark: genügt eine flexible Architektur?
- Typographische Eigenschaften einzigartig in LilyPond
- Das Eingabeformat: Wie die Musik notiert wird
- Schluss